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Musikkapelle Heiden - Presse

 

Donnerstag, 04. November 2010, 17:49 Uhr

Erst das Essen, dann die Ehrung

Sauerkrautversammlung der Musikkapelle / Caféhaus-Nachmittag am 1. Advent

Heiden (pd/hhk). Zur traditionellen Sauerkrautversammlung hatte der Vorstand der Musikkapelle Heiden seine Mitglieder in den Gasthof Dunckhöfner geladen. Neben zahlreichen Ehrungen standen Termine und der neue Internetauftritt der Musikkapelle Heiden auf der Tagesordnung.
Nach dem gemeinsamen Essen gab es zunächst Applaus für verdiente Mitglieder des Vereins. So konnte die Vorsitzende der Musikkapelle Heiden, Janina Wiesmann, zusammen mit Christoph Harke, Präsidiumsmitglied des Volksmusikerbundes NRW, gleich zwölf Mal Urkunde und Ehrennadel überreichen: Für die zehnjährige Mitgliedschaft im Verein wurden Daniel Baumeister, Eva Lensing und Eva Harke geehrt. Marcel Röder, Michael Hüls, Thomas Vornefeld, Stefan Wehling, Claudia Becker, Michael Gesing, Jörg
Hengstermann und Andre Wehling wurden für ihre 20-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet.
Mit einem besonders lang anhaltenden Applaus wurde Andreas Wolnik für seine 30-jährige aktive musikalische Tätigkeit belohnt.
In einem neuen Glanz wird ab Dezember dieses Jahres der Internetauftritt der Musikkapelle Heiden erstrahlen.
Ein musikalisches Highlight, ,das in Zusammenarbeit mit dem MGV Goncordia Heiden am ersten Adventssonntag, Sonntag, 28. November, ab 15 Uhr stattfinden wird ist der Caféhaus-Nachmittag in der Westmünsterlandhalle.
Zu dem laden beide Vereine ein.

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Die Geehrten in der Musikkapelle Heiden

 

Samstag, 18. September 2010, 12:23 Uhr

Vereinsgewächs auf dem Dirigentenpult

BZ-Interview mit André Baumeister

Heiden. Seit September hat die Musikkapelle Heiden einen neuen Dirigenten: Andre Baumeister (28) heißt der Mann, der ab sofort den Takt im 102 Jahre alten Verein angibt. Die BZ sprach mit dem neuen Dirigenten über einen ungewöhnlichen Berufswunsch, seine Vorbilder und die Ziele, die er als Dirigent verfolgt.

BZ: Sie haben eine Ausbildung zum Diplom-Betriebswirt (VWA) absolviert. Wann entstand der Wunsch, von Zahlen und Bilanzen zu Noten und Instrumenten zu wechseln und Blasorchesterdirigat zu studieren?

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Andre Baumeister (28) gibt den Takt an. - "Es ist eine Freude, dieses Orchester zu dirigieren." (Fotos: BZ)

Baumeister: Der Wunsch, dieses Fach zu studieren, hat sich bei mir erst im Laufe der Zeit entwickelt. Zunächst habe ich 2003 Dirigierunterricht bei Rainer Becker, dem Leiter der Musikschule Havixbeck, genommen, da ich mich auf meine Arbeit als Jugendorchesterdirigent der Musikkapelle Heiden vorbereiten wollte. Im Jahr 2004 nahm ich berufsbegleitend an dem Aufbaulehrgang (B-Lehrgang) zum Blasorchesterdirigenten an der Landesmusikakademie NRW teil. Während dieser Zeit habe ich gelernt, dass das Dirigieren eines Orchesters mehr ist als den Beginn, das Tempo und die Lautstärke eines Musikstückes anzugeben. Daher wurde der Wunsch, dieses Fach intensiver zu erlernen, immer stärker, so dass ich mich schließlich im Jahr 2006 für das Musikstudium zum Blasorchesterdirigenten bei Pierre Kuijpers und zum Sinfonieorchesterdirigenten bei Enrico Delamboye und Jan Stulen am Conservatorium Maastricht entschied.

BZ: Was ist das Besondere an diesem Beruf?

Baumeister: Zum einen hat man die Gelegenheit, sich intensiv mit der Musik zu beschäftigen. Zum anderen arbeitet man mit Menschen zusammen, um mit ihnen gemeinsam zu musizieren. Außerdem bringt jedes Mitglied eines Orchesters seine eigenen, individuellen Charaktereigenschaften und musikalischen Fähigkeiten mit in das Ensemble ein. Die interessante Aufgabe des Dirigenten ist es, diese verschiedenen Qualitäten in einem Orchester zusammenzuführen mit dem Ziel, Musik gemeinsam zu erleben.

BZ: Was lernt man während des Studiums? Wie ist das Studium aufgebaut?

Baumeister: Das Dirigierstudium ist mit dem Instrumentalstudium zu vergleichen. Neben dem wöchentlich stattfindenden Dirigierunterricht, in denen der Student mit seinem Hauptfachlehrer technische und musiktheoretische Aspekte einzelner Kompositionen erarbeitet, bekommt er parallel Unterricht in Fächern wie zum Beispiel Klavier, Gehörbildung, Analyse, Tonsatz, Musikgeschichte, Repertoirekenntnis, Instrumentenkunde, Instrumentation, Orchesterschulung oder Partiturspiel.
Das Studium am Conservatorium Maastricht gliedert sich in ein vierjähriges Bachelorstudium inklusive Propädeutikum und ein eventuell anschließendes zweijähriges Masterstudium.

BZ:Welche Orchester leiten Sie beziehungsweise haben Sie schon geleitet?

Baumeister: Zurzeit leite ich neben der Musikkapelle Heiden seit 2006 den Musikverein Wessum und seit 2007 das Kreisorchester Borken. Darüber hinaus habe ich das Jugendorchester Heiden von 2004 bis 2009 und das Sinfonieorchester der Universität Düsseldorf als Vertretung von 2009 bis 2010 dirigiert.

BZ: Was reizt Sie an der Musikkapelle Heiden?

Baumeister: In Heiden bin ich aufgewachsen und Mitglied der Musikkapelle seit 1992. Daher ist es für mich eine Freude, dieses Orchester nun zu dirigieren. Außerdem hat der Verein eine über hundertjährige Tradition, legt sehr viel Wert auf die Jugendarbeit, bietet eine professionelle Musikausbildung an und möchte sich immer weiter entwickeln.

BZ: Welche Potentiale sehen Sie? Welche Ziele versuchen Sie, mit der Musikkapelle zu erreichen?

Baumeister: In den vergangenen Jahren hat die Musikkapelle gezeigt, dass sie immer offen ist für neue Ideen. Ich denke da zum Beispiel an das erstmalige Kinderkonzert im vergangenen Jahr, in dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit haben, einen unkomplizierten Zugang zur interaktiven Orchestermusik zu bekommen. Ich würde mich freuen, solche Projekte weiter unterstützen zu können. Grundsätzlich ist es mein Ziel, das bisher Erlernte und die Erfahrungen, die ich innerhalb meines Studiums sammeln durfte, an die Musikkapelle weiterzugeben.

BZ: Wann ist der erste Auftritt der Musikkapelle Heiden unter der neuen Leitung?

Baumeister: Am 28. November findet ab 15 Uhr der dritte Café-Haus-Nachmittag mit dem gemeinsamen Auftritt des MGV Concordia Heiden und der Musikkapelle Heiden in der Westmünsterlandhalle statt. Dafür bereiten wir uns nun vor.

BZ:Welche beruflichen Vorbilder haben Sie?

Baumeister: Es macht mir Spaß, einigen Dirigenten beim Musizieren mit verschiedenen Orchestern zuzuhören und sie dabei zu beobachten. Live ist es natürlich immer am besten, aber ab und zu schaue ich mir auch gerne die eine oder andere Videoaufnahme an. Von den berühmten Dirigenten mag ich den Stil von Carlos Kleiber, die Interpretationen von Claudio Abbado und die Energie von Simon Rattle.

BZ:Welche Musik hört Andre Baumeister in seiner Freizeit?

Baumeister: Zurzeit beschäftige ich mich aufgrund meines Studiums auch in der „Freizeit“ sehr viel mit Orchestermusik. Ansonsten gibt es nur wenige Musikgenres, die ich nicht gerne zur Abwechselung höre.

Quelle: Borkener Zeitung, 18. September 2010

 

Freitag, 30. Juli 2010, 08:35 Uhr

Beim Abschied flossen die Tränen

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Ein Foto zur Erinnerung an die Reise: Die Musikkapelle Heiden vor den Niagara-Fällen.

Heiden (jü). Seit Donnerstag sind die Mitglieder der Musikkapelle Heiden mit zahlreichen Eindrücken und Erlebnissen zurück von ihrer Konzertreise. Vom 14. bis 29. Juli führte die Tour unter anderem über die Gastgemeinde Lancaster (Wisconsin) bis nach Chicago, den Niagarafällen und Toronto.

Organsiert wurde die Reise für 66 Heidener im Alter von 16 bis 58 Jahren von Karl-Heinz Voßkamp mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Elke. Zum Orga-Team gehörten ebenfalls Ludger Wehling und Hans-Georg Knüwer.

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Die Vorsitzenden der Musikkapelle Heiden, Andre Wehling und Janina Wiesmann, erhalten das Gastgeschenk der Lancaster Community Band einen handgemachten Quilt.
Die Vorsitzenden der Musikkapelle Heiden, Andre Wehling und Janina Wiesmann, erhalten das Gastgeschenk der Lancaster Community Band einen handgemachten Quilt. (Fotos: pd)

„Alle Teilnehmer kannten am Ende der Reise nur ein Wort: Danke“ berichten die Voßkamps. Die Reise sei „sehr harmonisch“ verlaufen. Die Heidener kamen am bislang heißesten Tag des Jahres in den USA an. Herzlich seien sie von ihren Gastfamilien aufgenommen worden.

Lancaster mit rund 4.300 Einwohnern „ähnelt landschaftlich der Düwelsteen- Gemeinde“, berichten die Organisatoren. Neben vielen anderen unvergesslichen Programmpunkten standen auch mehrere Konzerte auf dem Reiseplan. Die Heidener spielten zum Beispiel beim Konzert „Night on the Square“ auf. Auch im botanischen Garten in Dubuque (Iowa) machten die Heidener musikalisch Station.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der „Lancaster Community Band“ gab es zudem ein Konzert in Potosi, wo Gastgeber und Gäste gemeinsam musizierten. In echten Krachledernden spielten die Heidener dabei als „Teufelsbuam“ auf, berichten Karl-Heinz und Elke Voßkamp augenzwinkernd.

Auch in Madison, der Hauptstadt Wisconsins, stand ein „Anniversary Concert“ mit zwei gemeinsamen Stücken auf dem Programm. Patrick Voßkamp moderierte die Auftritte humorvoll - in Englisch, versteht sich.

Die Heidener Musiker hätten sich viele Gedanken darüber gemacht, mit welchen Stücken die amerikanischen Gastgeber zu begeistern seien. „Von der Polka bis hin zu Märschen und modernen Rhythmen gab es ein breites musikalisches Spektrum“, erläutert Patrick Voßkamp.

Nach sechs Tagen gemeinsam erlebten Aktivitäten hieß es dann Abschied nehmen von den Gastfamilien. „Auf beiden Seiten flossen Tränen“, berichten die Heidener von einer tief empfundenen Freundschaft. Ein Besuch der „deutschesten Stadt in den USA“, Milwaukee, stand sodann auf der Reiseroute. Unvergesslich auch der Abstecher nach Chicago.

Einen „Chaostag“ habe die Gruppe bei der Tour von Chicago nach Buffalo erlebt, erzählen die Musiker. Beim Start in Chicago zum Flughafen „goss es wolkenbruchartig.“ Mit der Folge, dass die Heidener Probleme hatten, den Flieger zu erwischen. In einem Hotel an den Niagarafällen dann der nächste Schreck. Die Heidener waren gar nicht registriert.

Auch das Problem konnte gelöst werden: Die Gäste wurden auf drei andere Hotels verteilt. Von Toronto ging es wieder zurück in die Heimat.

Quelle: Borkener Zeitung, 30. Juli 2010

 

Freitag, 16. Juli 2010, 08:30 Uhr

Verträge der Städtepartnerschaft unterzeichnet

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Die Heidener spielten vor dem Gerichtsgebäude in Lancaster auf.

Lancaster/Heiden (pd). Schöner könnte die Kulisse nicht sein: Die Musikkapelle Heiden sitzt in strahlendem Sonnenschein vor dem eindrucksvollen Gerichtsgebäude in der Mitte Lancasters. Zwei Pfadfinder bringen die amerikanische und deutsche Fahne nach vorne, stehen rechts und links der beiden Bürgermeister, Jerry Wehrle (Lancaster) und Heiner Buß.

Und dann sehen die rund 1000 Zuhörer, wie die beiden Amtskollegen die Verträge der Städtepartnerschaft in englisch und deutsch unterzeichnen.

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Die beiden Bürgermeister Jerry Wehrle (Lancaster) und Heiner Buß (Heiden) beim Austausch der Verträge. (Fotos: pd)

Kaum ist die Tinte getrocknet, gibt es lang anhaltenden Applaus, einen Austausch von Gastgeschenken - und die Menge schwenkt deutsche und amerikanische Fähnchen. „Wir freuen uns auf eine lang anhaltende Partnerschaft auf musikalischem, sportlichen und wirtschaftlichem Gebiet“, betonen Buß und Wehrle.

Nach der Unterzeichnung der Verträge sind wieder die Musiker an der Reihe, die unter der Leitung von Christian Topp viel Beifall erhalten. „We would like to present you music in a broad scope“, erläutert Patrick Voßkamp. Und die Mischung von amerikanischen und deutschen Kompositionen kommt an.

Gleich mehrere Zugaben müssen gespielt werden. Höhepunkt des Abends ist „Dixieland Jam“, bei dem vier Amerikaner die Solo-Parts spielen. Dass die musikalische Zusammenarbeit über Kontinente hinweg reibungslos funktioniert, wird an diesem Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Alle 64 Heidener sind übrigens in Gastfamilien in Lancaster untergebracht, die Kommunikation läuft reibungslos. Die Mitglieder der Lancaster Community Band haben für ihre Gäste ein umfangreiches Programm zusammengestellt: Am Freitag ging es auf eine Busrundreise zum Mississippi bis nach Iowa. Abends stand dann ein weiteres Konzert in Dubuque auf dem Programm.

Die alte Weisheit, dass Musik eine Sprache ist, mit der man sich überall verständigen kann, zeigt sich auch an diesem Abend, als zahlreiche Zuhörer nach dem Konzert zu den Musikern kommen, um sich für die Musik zu bedanken.

„Schöner kann Urlaub wirklich nicht sein“, sind sich die deutschen Organisatoren der zweiwöchigen Tour, das Trio Karl-Heinz Voßkamp, Ludger Wehling und Hans-Georg Knüwer, einig.

Quelle: Borkener Zeitung, 16. Juli 2010

 

Sunday, 27. Juni 2010, 08:23 Uhr

Tanz im Elschatt

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Die Big Band The Rossiny´s laden ins Wäldchen ein. (Foto: pd)

Heiden (pd). Ein Wort scheinen die Mitglieder der Musikkapelle Heiden nicht zu kennen: Langeweile. Während die Probenarbeit für die Konzertreise nach Amerika und Kanada auf Hochtouren läuft, bereiten sich die Musiker parallel auf die Freiluftklassiker, den „Tanz im Elschatt“ und das „Konzert unter den Eichen“ vor. Zu denen lädt am Wochenende, 3. und 4. Juli, der Förderverein der Musikkapelle ein.

In Stress geraten die Vereinsmitglieder bei diesem Programm allerdings nicht. Denn wo könnte man schöner - und entspannter - feiern als im Elschatt-Wäldchen? Leises Blätterrauschen, eine hoffentlich sternenklare Nacht, warme Temperaturen und kühle Getränke - das klingt schließlich nach Urlaub pur.

Am Samstag, 3. Juli, locken neben Happy-Hour, Leckereien vom Grill und Cocktails vor allem sie ins Elschatt: Die Big Band The Rossiny´s. Mit Live-Musik und zahlreichen Hits im Gepäck sorgen sie für Stimmung auf der Open-Air-Tanzfläche.Einen Tag später geht es dann am Sonntag unter den mächtigen Eichen am Haus der Musik weiter. Ab 15 Uhr lautet hier das Motto „Musik ist Trumpf“. Gleich drei Formationen lassen dann von sich hören, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins, Jochen Sniers: „Den Auftakt macht die Musikkapelle Heiden unter der Leitung von Christian Topp.Anschließend präsentiert sich das Jugendorchester mit seinem Dirigenten Ralf Schmittkamp. Zum Abschluss werden die Teufelsbuam aufspielen.“ Dazu noch Kaffee und Kuchen - und einem entspannten Sonntag steht nichts mehr im Wege.

Quelle: Borkener Zeitung, 27. Juni 2010

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