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Musikkapelle Heiden - Presse

 

Freitag, 30. Juli 2010, 08:35 Uhr

Beim Abschied flossen die Tränen

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Ein Foto zur Erinnerung an die Reise: Die Musikkapelle Heiden vor den Niagara-Fällen.

Heiden (jü). Seit Donnerstag sind die Mitglieder der Musikkapelle Heiden mit zahlreichen Eindrücken und Erlebnissen zurück von ihrer Konzertreise. Vom 14. bis 29. Juli führte die Tour unter anderem über die Gastgemeinde Lancaster (Wisconsin) bis nach Chicago, den Niagarafällen und Toronto.

Organsiert wurde die Reise für 66 Heidener im Alter von 16 bis 58 Jahren von Karl-Heinz Voßkamp mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Elke. Zum Orga-Team gehörten ebenfalls Ludger Wehling und Hans-Georg Knüwer.

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Die Vorsitzenden der Musikkapelle Heiden, Andre Wehling und Janina Wiesmann, erhalten das Gastgeschenk der Lancaster Community Band einen handgemachten Quilt.
Die Vorsitzenden der Musikkapelle Heiden, Andre Wehling und Janina Wiesmann, erhalten das Gastgeschenk der Lancaster Community Band einen handgemachten Quilt. (Fotos: pd)

„Alle Teilnehmer kannten am Ende der Reise nur ein Wort: Danke“ berichten die Voßkamps. Die Reise sei „sehr harmonisch“ verlaufen. Die Heidener kamen am bislang heißesten Tag des Jahres in den USA an. Herzlich seien sie von ihren Gastfamilien aufgenommen worden.

Lancaster mit rund 4.300 Einwohnern „ähnelt landschaftlich der Düwelsteen- Gemeinde“, berichten die Organisatoren. Neben vielen anderen unvergesslichen Programmpunkten standen auch mehrere Konzerte auf dem Reiseplan. Die Heidener spielten zum Beispiel beim Konzert „Night on the Square“ auf. Auch im botanischen Garten in Dubuque (Iowa) machten die Heidener musikalisch Station.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der „Lancaster Community Band“ gab es zudem ein Konzert in Potosi, wo Gastgeber und Gäste gemeinsam musizierten. In echten Krachledernden spielten die Heidener dabei als „Teufelsbuam“ auf, berichten Karl-Heinz und Elke Voßkamp augenzwinkernd.

Auch in Madison, der Hauptstadt Wisconsins, stand ein „Anniversary Concert“ mit zwei gemeinsamen Stücken auf dem Programm. Patrick Voßkamp moderierte die Auftritte humorvoll - in Englisch, versteht sich.

Die Heidener Musiker hätten sich viele Gedanken darüber gemacht, mit welchen Stücken die amerikanischen Gastgeber zu begeistern seien. „Von der Polka bis hin zu Märschen und modernen Rhythmen gab es ein breites musikalisches Spektrum“, erläutert Patrick Voßkamp.

Nach sechs Tagen gemeinsam erlebten Aktivitäten hieß es dann Abschied nehmen von den Gastfamilien. „Auf beiden Seiten flossen Tränen“, berichten die Heidener von einer tief empfundenen Freundschaft. Ein Besuch der „deutschesten Stadt in den USA“, Milwaukee, stand sodann auf der Reiseroute. Unvergesslich auch der Abstecher nach Chicago.

Einen „Chaostag“ habe die Gruppe bei der Tour von Chicago nach Buffalo erlebt, erzählen die Musiker. Beim Start in Chicago zum Flughafen „goss es wolkenbruchartig.“ Mit der Folge, dass die Heidener Probleme hatten, den Flieger zu erwischen. In einem Hotel an den Niagarafällen dann der nächste Schreck. Die Heidener waren gar nicht registriert.

Auch das Problem konnte gelöst werden: Die Gäste wurden auf drei andere Hotels verteilt. Von Toronto ging es wieder zurück in die Heimat.

Quelle: Borkener Zeitung, 30. Juli 2010

 

Freitag, 16. Juli 2010, 08:30 Uhr

Verträge der Städtepartnerschaft unterzeichnet

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Die Heidener spielten vor dem Gerichtsgebäude in Lancaster auf.

Lancaster/Heiden (pd). Schöner könnte die Kulisse nicht sein: Die Musikkapelle Heiden sitzt in strahlendem Sonnenschein vor dem eindrucksvollen Gerichtsgebäude in der Mitte Lancasters. Zwei Pfadfinder bringen die amerikanische und deutsche Fahne nach vorne, stehen rechts und links der beiden Bürgermeister, Jerry Wehrle (Lancaster) und Heiner Buß.

Und dann sehen die rund 1000 Zuhörer, wie die beiden Amtskollegen die Verträge der Städtepartnerschaft in englisch und deutsch unterzeichnen.

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Die beiden Bürgermeister Jerry Wehrle (Lancaster) und Heiner Buß (Heiden) beim Austausch der Verträge. (Fotos: pd)

Kaum ist die Tinte getrocknet, gibt es lang anhaltenden Applaus, einen Austausch von Gastgeschenken - und die Menge schwenkt deutsche und amerikanische Fähnchen. „Wir freuen uns auf eine lang anhaltende Partnerschaft auf musikalischem, sportlichen und wirtschaftlichem Gebiet“, betonen Buß und Wehrle.

Nach der Unterzeichnung der Verträge sind wieder die Musiker an der Reihe, die unter der Leitung von Christian Topp viel Beifall erhalten. „We would like to present you music in a broad scope“, erläutert Patrick Voßkamp. Und die Mischung von amerikanischen und deutschen Kompositionen kommt an.

Gleich mehrere Zugaben müssen gespielt werden. Höhepunkt des Abends ist „Dixieland Jam“, bei dem vier Amerikaner die Solo-Parts spielen. Dass die musikalische Zusammenarbeit über Kontinente hinweg reibungslos funktioniert, wird an diesem Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Alle 64 Heidener sind übrigens in Gastfamilien in Lancaster untergebracht, die Kommunikation läuft reibungslos. Die Mitglieder der Lancaster Community Band haben für ihre Gäste ein umfangreiches Programm zusammengestellt: Am Freitag ging es auf eine Busrundreise zum Mississippi bis nach Iowa. Abends stand dann ein weiteres Konzert in Dubuque auf dem Programm.

Die alte Weisheit, dass Musik eine Sprache ist, mit der man sich überall verständigen kann, zeigt sich auch an diesem Abend, als zahlreiche Zuhörer nach dem Konzert zu den Musikern kommen, um sich für die Musik zu bedanken.

„Schöner kann Urlaub wirklich nicht sein“, sind sich die deutschen Organisatoren der zweiwöchigen Tour, das Trio Karl-Heinz Voßkamp, Ludger Wehling und Hans-Georg Knüwer, einig.

Quelle: Borkener Zeitung, 16. Juli 2010

 

Sunday, 27. Juni 2010, 08:23 Uhr

Tanz im Elschatt

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Die Big Band The Rossiny´s laden ins Wäldchen ein. (Foto: pd)

Heiden (pd). Ein Wort scheinen die Mitglieder der Musikkapelle Heiden nicht zu kennen: Langeweile. Während die Probenarbeit für die Konzertreise nach Amerika und Kanada auf Hochtouren läuft, bereiten sich die Musiker parallel auf die Freiluftklassiker, den „Tanz im Elschatt“ und das „Konzert unter den Eichen“ vor. Zu denen lädt am Wochenende, 3. und 4. Juli, der Förderverein der Musikkapelle ein.

In Stress geraten die Vereinsmitglieder bei diesem Programm allerdings nicht. Denn wo könnte man schöner - und entspannter - feiern als im Elschatt-Wäldchen? Leises Blätterrauschen, eine hoffentlich sternenklare Nacht, warme Temperaturen und kühle Getränke - das klingt schließlich nach Urlaub pur.

Am Samstag, 3. Juli, locken neben Happy-Hour, Leckereien vom Grill und Cocktails vor allem sie ins Elschatt: Die Big Band The Rossiny´s. Mit Live-Musik und zahlreichen Hits im Gepäck sorgen sie für Stimmung auf der Open-Air-Tanzfläche.Einen Tag später geht es dann am Sonntag unter den mächtigen Eichen am Haus der Musik weiter. Ab 15 Uhr lautet hier das Motto „Musik ist Trumpf“. Gleich drei Formationen lassen dann von sich hören, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins, Jochen Sniers: „Den Auftakt macht die Musikkapelle Heiden unter der Leitung von Christian Topp.Anschließend präsentiert sich das Jugendorchester mit seinem Dirigenten Ralf Schmittkamp. Zum Abschluss werden die Teufelsbuam aufspielen.“ Dazu noch Kaffee und Kuchen - und einem entspannten Sonntag steht nichts mehr im Wege.

Quelle: Borkener Zeitung, 27. Juni 2010

 

Mittwoch, 12. Mai 2010, 08:21 Uhr

Ja zum Antrag aus Lancaster

Heiden (hhk). Der Gemeinderat hat am Dienstagabend einhellig beschlossen, eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Lancaster in Wisconsin (USA) zu begründen. Es soll ein Partnerschaftsverein mit dem Bürgermeister als geborenem Mitglied gegründet werden.

Die Städtepartnerschaft ist schon seit einigen Jahren im Gespräch. Bei einer USA-Reise im Jahr 2007 meldeten die Mitglieder der Musikkapelle über den großen Teich, dass die Stadt Interesse an einer offiziellen Partnerstadt hat. Seither beschäftigten sich die Gremien mit dem Ob und Wie einer Beziehung.Die Heidener Musikkapelle unterhält seit 1993 Kontakte zur Lancaster Community Band.

Quelle: Borkener Zeitung, 12. Mai 2010

 

Sunday, 21. März 2010, 08:12 Uhr

„Weg vom uffta“

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Die Musikkapelle stellte erneut ihre Vielseitigkeit unter Beweis - zum offiziell letzten Mal mit Christian Topp (großes Bild, rechts) als Dirigenten. Nach sieben Jahren nimmt er nun Abschied. (Fotos: Eggert)

Heiden (geg) „Wir freuen uns, dass wir jedes Jahr immer mehr Stühle aufstellen müssen“, verkündeten Janina Wiesmann und Andre Wehling. Das neue Vorstandsduo der Musikkapelle Heiden hatte beim Frühjahrskonzert die Begrüßung übernommen. Das Konzept der verstärkten Teamarbeit im Verein kam gleich darauf zum Tragen. Die Moderation des Konzertes übernahmen Ricarda Schmidt und Patrick Voßkamp.

Mit dem gewohnt begeisternden Schwung präsentierten die Heidener Musikanten bei ihrem Frühjahrskonzert einen gelungen Querschnitt ihres Repertoires, an manchen Stellen auch ungewohnt für die Besucher. Aber wie sagte Moderator Patrick Voßkamp: „Wir wollen weg vom Wummtata- und Uffta-uffta- Image.“ Und so präsentierten die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung des Dirigenten Christian Topp neben gewohnt zackigen Märschen, auch Film-und Theatermusik .

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Das Jugendorchester eröffnete den musikalischen Reigen mit der „Abaco Ouvertüre“, Musik von „Pirates oft he caribean“ und den „Selections from The Lion King“. Das Publikum ließ die jungen Musikanten, die erst seit August 2009 unter der Leitung von Ralf Schmittkamp spielen, nicht ohne Zugabe von der Bühne.

„Wie es klingt, wenn ein Mann der Luftwaffe einen Marsch für die Reiterei dirigiert, das hören Sie sofort. Anders formuliert: Viel Vergnügen mit Christian Topp und der Musikkapelle Heiden“, kündigte der Moderator den „Parademarsch der 18er Husaren“ an.

Desweiteren widmete sich das Hauptorchester der Musik von Dschungelbuch, Earth, Wind & Fire und den Beatles. Auch die „Bremer Stadtmusikanten“ machten in der Westmünsterlandhalle Station. Wie schon beim Kinderkonzert, übernahm der Schauspieler Matthias Schürholz im Klarinettenregister sitzend, mit sonorer Stimme die Rolle des Erzählers. Topp hob den Taktstock, die wuchtigen Melodien der „Bremer Stadtmusikanten“ schwebten durch den Raum, und in das musikalische Getrappel vom Esel hinein sprach Schürholz mit sonorer Stimme die ersten Sätze des Grimmschen Märchens. Toll.

Zum Ende des Konzertes wurde der musikalische Leiter Christian Topp verabschiedet. „Es ist das letzte Frühjahrskonzert“, so Janina Wiesmann, die sich mit ihrem Vorstandskollegen für die siebenjährige Arbeit bedankte. Inoffiziell wird Topp im Spätsommer verabschiedet, denn das Konzert unter den Linden und die Reise nach Lancaster wird der Dirigent noch mit absolvieren.

Quelle: Borkener Zeitung, 21. März 2010

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