Brassband - Aktuelles
Sonntag, 18. November 2007, 20:00 Uhr
NRW klingt... gut - von a wie a capella bis z wie Zithermusik
"Brass Tones" aus Heiden lassen zur Ausstellungseröffnung im Landtag von Nordrhrein-Westfalen die Besucher im Takt wippen
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Auftakt (v.l.): Wolfgang Lensing (Tuba), Paul Buß (Trompete), Landtagsabgeordneter Bernhard Schemmer, Willibald Knüwer (Schlagzeug), Landtagspräsidentin Regina van Dinther, Johannes Gesing (Trompete), Bürgermeister Heiner Buß, Heiner Picklum (Horn), Clemens Soppe (Posaune). Foto: pv
Heiden/Düsseldorf (pv). Hinter den sechs Musikern der Brass Band der Musikkapelle Heiden steht die Bronzestatue des langjährigen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau. Es ist ein lächelndes Rau-Denkmal, das von Scheinwerfern angestrahlt wird; der rechte Arm ist einladend ausgestreckt - und es sieht so aus, als würde er direkt auf die Musiker und die Ausstellung "NRW klingt" zeigen.
Eben jene Ausstellung, die am Mittwochabend in der Bürgerhalle des Landtags eröffnet wurde und dort die Zusammenarbeit der Laienmusikverbände von 1977 bis 2007 dokumentiert. Insgesamt vertreten diese vierzehn Verbände mehr als eine Million Bürgerinnen und Bürger in NRW, die in ihrer Freizeit musizieren: von a wie a capella bis z wie Zithermusik. Landtagspräsidentin Regina van Dinther, die als aktives Chormitglied die Ausstellung mit "Kein schöner Land" singend eröffnete, betonte die Bedeutung der Laienmusik. "Musik ist eine kulturelle Errungenschaft", so van Dinther, "mit einer besonderen zwischenmenschlichen Komponente: aufeinander hören, sich auf seine Musikkollegen verlassen können, gemeinsam an einem Werk arbeiten: Alle dies sind Fähigkeiten, die einem auch im Alltag helfen." Der Notenschlüssel sei der Schlüssel zu einer toleranteren und vielfältigeren Gesellschaft, "wie wir sie uns auch in NRW wünschen." Nach den Grußworten zeigten dann die Heidener "BrassTones" wie es klingen kann, wenn man sich aufeinander verlässt - und hörbar auch verlassen kann: Mit Stücken wie "just a closer walk" brachten die Heidener Musiker auch Finanzminister Helmut Linssen, Minister Karl-Josef Laumann, den Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff und zahlreiche Abgeordnete dazu, im Takt zu wippen. Auch der heimische Landtagsabgeordnete Bernhard Schemmer sowie Bürgermeister und Saxophonist Heiner Buß ließen es sich nehmen, zur Ausstellungseröffnung zu kommen und den Klängen der Brass Band zu lauschen.
21. September 2007 | Quelle: Borkener Zeitung
Sonntag, 18. November 2007, 20:00 Uhr
Sorgen für den guten Ton
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"BrassTones" (v.l.): Wolfgang Lensing (Tuba), Paul Buß (Flügelhorn), Heiner Picklum (Horn), Clemens Soppe (Posaune), Johannes Gesing (Trompete) und Schlagzeuger Willibald Knüwer (knieend). Foto: pd
"Brass Tones" spielen im Landtag zum Auftakt von "nrw klingt"
Heiden (pd/hhk). "Das ist schon etwas ganz Besonderes", sind sich die sechs Mitglieder der Brass Band der Musikkapelle Heiden während ihrer Probe einig: Sie werden am Mittwoch, 19. September, im Düsseldorfer Landtag ihre Instrumente erklingen lassen. Während des Parlamentarischen Abends, der anlässlich der Ausstellungseröffnung "nrw klingt" veranstaltet wird, sind es die Heidener Musiker, die für den guten Ton sorgen werden.
Christoph Harke (Heiden), Vorsitzender des Volksmusikerbundes/Kreisverband Borken, hat den "BrassTones" den Auftritt vermittelt. Die vom Landesmusikrat NRW - das ist der Dachverband des Musiklebens in Nordrhein-Westfalen, dem 54 Verbände, Arbeitsgemeinschaften, Organisationen und Institutionen angehören - organisierte Ausstellung dokumentiert die Zusammenarbeit der Laienmusikverbände von 1977 bis 2007 und steht unter der Schirmherrschaft der Landtagspräsidentin Regina van Dinther. Und so werden die "BrassTones", die schon seit 1999 gemeinsam musizieren, in Düsseldorf dort Musik machen, wo sonst Abgeordnete und Minister über große Politik reden. Geredet wird derzeit bei den Proben der Brass Band weniger: Sie haben während ihrer Probe schon wieder die Instrumente in die Hände genommen, um die Ausstellungseröffnung im Landtag zu einem klangvollen Abend werden zu lassen.
Samstag, 08. September 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
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